AniKA - Ankommen in KArlsruhe

Das Netzwerk AniKA – Ankommen in Karlsruhe ist ein Bündnis aus integrationspolitisch arbeitenden Akteur*innen in der Stadt Karlsruhe. Das Ziel des Netzwerks AniKA ist es, die Karlsruher Willkommensstruktur weiter zu entwickeln und den „Karlsruher Integrationsweg“ zu etablieren. Das Netzwerk will alle Akteur*innen in der Stadt Karlsruhe einbinden, die mit Zugewanderten in Kontakt sind.


Netzwerktreffen finden zwei Mal im Jahr statt. Sie sollen einen Informationsaustausch etablieren, um einen Überblick über die Bedarfe und Angebote für Menschen, die neu nach Karlsruhe kommen, zu geben.

Der Vorsitz ist beim Büro für Integration, die Geschäftsstelle für AniKA ist im ibz angesiedelt. Eine Leiterin pflegt das Netzwerk und betreut die AniKA-Webseite, auf der Zugezogene einen Überblick über Karlsruher Angebote erhalten. Mit AniKA möchten wir alle, die neu nach Karlsruhe kommen, zu Themen wie Wohnen, Spracherwerb, Kinderbetreuung, Schulbildung, Gesundheit, Freizeit sowie Kultur informieren und Orientierung geben. Unser Ziel ist es, den Neuankommenden die gesellschaftliche und berufliche Teilhabe zu erleichtern. Sie sollen sich von Anfang an in Karlsruhe willkommen fühlen.

Eine Steuerungsgruppe soll die Entwicklung des Vorhabens vorantreiben. Diese tagt ca. vier Mal im Jahr. Feste Mitglieder der Steuerungsgruppe sind: das Büro für Integration, das Internationale Begegnungszentrum und das Ordnungsamt. Alle zwei Jahre werden zwei neue Netzwerkpartner*innen in die Steuerungsgruppe berufen. Im Rahmen des ersten Netzwerktreffens 2018 wurden die Agentur für Arbeit Karlsruhe - Rastatt  und die Migrationserstberatung Caritas/Diakonie gewählt.

 


Leitbild AniKA

1.    Wofür stehen wir? (Selbstverständnis)

AniKA – Ankommen in Karlsruhe ist ein Bündnis aus integrationspolitisch arbeitenden Akteur*innen in der Stadt Karlsruhe. Das Ziel des Bündnisses AniKA ist es, die Karlsruher Willkommensstruktur weiter zu entwickeln und den „Karlsruher Integrationsweg“ zu etablieren. AniKA fördert die Wahrnehmung der Stadt Karlsruhe als attraktiven Anziehungspunkt für (neu) Zugewanderte. AniKA soll erste Anlaufstelle in allen Lebenslagen für alle Neuankommenden sein, sie schnell und umfassend informieren und passende Angebote vermitteln.

Das Bündnis will alle Akteur*innen in der Stadt Karlsruhe einbinden, die mit Zugewanderten in Kontakt sind und auf Augenhöhe und partnerschaftlich verbinden. Das Bündnis soll die Bündnispartner*innen  in ihrer Arbeit bereichern, indem es Austausch ermöglicht. Als lebendes und lernendes Bündnis stehen regelmäßiger Austausch und die gemeinsame Weiterentwicklung im Mittelpunkt. Die Akteur*innen des Bündnisses fördern aktiv die Sichtbarkeit und Bekanntheit von AniKA. Interkulturalität und Vielfalt und ein Bekenntnis zu freiheitlichen und demokratischen Grundwerten sind selbstverständliche Leitlinien unserer Arbeit. AniKA soll gehört werden und als Sprachrohr der Bündnispartner*innen und Zugewanderten in die Politik hineinwirken und im Sinne von Empowerment bei der demokratischen Teilhabe unterstützen.


2.    Was wollen wir erreichen? (Ziel)

Ziel unserer Arbeit ist es, neu Zugewanderten eine einfache und übersichtliche Unterstützung zu geben und ihnen die Orientierung in ihrer neuen Heimat zu erleichtern. AniKA erhöht die Sichtbarkeit und Transparenz der Angebote der Bündnispartner*innen in einfacher Sprache. Strukturen von Verwaltung und öffentlichem Leben sollen verständlich gemacht werden. Dazu werden kontinuierlich neue Angebote aufgenommen und ein ständiger Austausch mit Verwaltungen und Kommunalpolitik findet statt. AniKA strebt eine Brückenfunktion zwischen integrationspolitisch arbeitenden Akteur*innen und den Zielgruppen der Angebote an.
AniKA schafft Begegnungsmöglichkeiten und macht Zugewanderte zu Multiplikator*innen ihrer Arbeit.


3.    Wie wollen wir es erreichen? (Grundprinzipien)

AniKA gibt sich klare Strukturen und transparente Entscheidungswege. Durch die Vernetzung wird ein steter fachlicher Erfahrungsaustausch und kurze Wege zwischen den Bündnispartner*innen geschaffen. In regelmäßigen Bündnistreffen findet ein intensiver Fachaustausch statt, indem das gemeinsame Vorgehen abgestimmt wird und gemeinsame Themen entwickelt und wesentliche Aufgaben verteilt werden. Es könnten zum Beispiel Arbeitsgruppen gebildet werden, die sich spezifischen Themen wie dem Arbeitsmarkt, der Integration, dem Verständnis von Verwaltungsstrukturen bzw. Verwaltungszuständigkeiten  oder kultureller Bildung widmen.

Die Leitung von AniKA bereitet in Zusammenarbeit und enger Abstimmung mit der Steuerungsgruppe von AniKA die Bündnistreffen vor und kommuniziert die Ergebnisse an alle AniKA-Partner*innen. Die Ziele von AniKA werden von allen Bündnispartner*innen mitgetragen und diese arbeiten aktiv an der Strategiebildung und der Verbreitung der Arbeit von AniKA mit.


4.    Wie wird man Bündnismitglied? (Mitgliedschaftsbedingungen)

Mitglieder im Bündnis können alle mit Zuwanderung und Integration befassten Akteur*innen in der Stadt Karlsruhe werden, die die Ziele und das Selbstverständnis von AniKA teilen und bereit sind, regelmäßig im Bündnis mitzuarbeiten. Das AniKA-Leitbild ist Grundlage der Zusammenarbeit und wird von allen Mitgliedern unterstützt und gelebt.

Integrationspartner*innen können Einrichtungen, Behörden, Träger, Vereine, Verbände und andere nicht gewerbliche Anbieter*innen sein. Die Steuerungsgruppe entscheidet über neue Bündnismitglieder. Diese stellen sich im Bündnis mit einer Selbstbeschreibung vor, die auch über die AniKA-Webseite eingesehen werden kann.


5.    Kooperationen

Das Bündnis AniKA geht Kooperationspartnerschaften mit Firmen, Unternehmen und Stiftungen ein, die das Bündnis unterstützen. Ihre Angebote können auf der AniKA-Webseite eingesehen werden, sie selbst sind aber keine Bündnismitglieder von AniKA.